Ziegen gegen Bärenklau!

Ziegen gegen Bärenklau!

Ziegen gegen Bärenklau!

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aus dem Kaukasus eine hochwachsende Blütenstaude namens Riesen-Bärenklau als Vorgartenpflanze eingeführt. Damals ahnte man nicht, dass man sich damit ein großes Problem eingehandelt hatte. Andere Pflanzen werden von ihr verdrängt, aber das weitaus größere Problem ist die von ihr ausgehende Gesundheitsgefahr. Sie bildet photo-sensibilisierende Substanzen, die bei Berührungen mit der Haut im Sonnenlicht zu schmerzhaften Verbrennungen führen können. Die zweijährige, wegen der Größe auch Herkulesstaude genannte, Pflanze hat ihre größte toxische Wirkung im zweiten Jahr im Blütenstadium. Es wird daher empfohlen, beim Umgang mit der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen. Wanderer sollten einen Bogen um die gefährliche Pflanzenart machen. In Welterod, im Feldseier-Graben, hat sich eine größere Population des unliebsamen Gewächses gebildet. Entlang des Weges haben wir im frühen Wachstum abgemäht und Hinweisschilder weisen auf die außergewöhnliche Gefahr hin.

Durch einen Radiobeitrag erhielten wir den Hinweis, dass die Abweidung im frühen Stadium mit Ziegen oder Schafen dauerhaft eine Ausbreitung eindämmen kann. Karl-Heinz Streicher, passionierter Ziegenhalter aus Welterod, hat sich spontan dazu bereit erklärt, diese Angelegenheit zu übernehmen. Dafür sind wir sehr dankbar! Seit der vergangenen Woche sind die Ziegen mit sichtbarem Erfolg beim Vertilgen der unliebsamen Staude beschäftigt. Die 22 Tiere sorgen mit ihrem Appetit hoffentlich dafür, dass dieses Vorkommen in zwei bis drei Jahren ausgemerzt werden kann. Die Ziegen schauen so, als ob sie sagen wollen: Wir schaffen das! Mit etwas Skepsis behaftet sind wir momentan doch sehr optimistisch eingestellt. Mit der unerwarteten Hilfe der Welteroder Vierbeiner hatten wir schließlich nicht gerechnet.

Das Welteroder Bundeshaus

Das Welteroder Bundeshaus

Das Welteroder Bundeshaus

Seit 1952 eine Erfolgsgeschichte

Obwohl die Wunden des 2. Weltkrieges bei weitem noch nicht verheilt waren, gab es bereits zum Beginn der 50er Jahre in Welterod Ideen für eine bessere Zukunft der Dorfgemeinschaft. Mit dem Bau eines neuen Gemeindehauses außerhalb des engen Ortsbereiches ging man einen Weg, dem andere Dörfer erst viele Jahre später mit ihren Dorfgemeinschaftshäusern nachfolgten.

Voraussetzungen und Gründe für den Bau des Hauses

Das alte Rathaus in der Gibgasse erfüllte schon lange nicht mehr die Erfordernisse eines funktionierenden Gemeindehauses. Als waldreiche Gemeinde stand Welterod in dieser Zeit bestens da. Bauholz, Grubenholz und Zellholz wurden in der Wiederaufbau-Phase der Bundesrepublik dringend benötigt und konnten zu guten Preisen verkauft werden. Dazu kam ein mutiger Gemeinderat und, mit dem Landtagsabgeordneten Rudolf Tönges, ein Welteroder Politiker, der Verbindungen zu allen Regierungsebenen des neuen Bundeslandes RheinlandPfalz hatte.

Der Name Bundeshaus Welterod

Bei der Bewerbung als Bundeshauptstadt zwischen Frankfurt a.M. und Bonn hatte die Stadt Bonn im Jahr 1949 vollendete Tatsachen geschaffen. In kürzester Zeit war durch Um- und Anbauten aus der bereits bestehenden Pädagogischen Akademie, ein stattliches Parlamentsgebäude, das Bonner Bundeshaus“ entstanden. Die Vorgehensweise beim Bau und die Größe des Welteroder Gemeindehauses brachten viele Menschen mit der Bonner Vorgehensweise in Verbindung. So entstand der bis heute gebrauchte Ausdruck

„Bundeshaus Welterod.

Historischer Ablauf

05.02.1951 In einer Gemeindeversammlung wurde den 51 anwesenden Personen die Planung des Hauses vorgestellt und unmittelbar danach durch den Gemeinderat genehmigt.

Zum Bauausschuss ernannte man: Philipp Hilge, Karl Köhler, Philipp Berg, Richard Nefferdorf und Alfred Spitzhorn

Planung, Auftragsvergabe und Bauaufsicht wurden dem Kreis-Bauamt übertragen, das alle Entscheidungen in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung zu treffen hatte.

Da das Baugrundstück der Ev. Kirchengemeinde gehörte, einigte man sich auf einen Grundstückstausch und übertrug die benötigte Fläche der Zivilgemeinde.

Bereits am 26.05.1951 erfolgte die Vergabe der Erd-, Beton- und Maurerarbeiten an die Baufirmen Karl Urban (Welterod) und Jakob Hehner (Nastätten) als Gemeinschaftsprojekt. Die Malerarbeiten wurden der Firma Hermann Schiffer aus Welterod übertragen. Der feierliche 1. Spatenstich war am 1.Juni.1951.

Aus Zeit- und Kostengründen wurden im Saalbereich nur Punktfundamente ausgehoben auf die man 36 Pfeiler zur Ablage der Decke mauerte. Lediglich einen schmalen Durchgang vom vorderen Querbau zum hinteren Heizungs- und Bühnenbereich legte man frei.

Die Ausschachtarbeiten ohne Maschineneinsatz

Mit Schifferkappe rechts Karl Urban und links Jakob Hehner

Die Tragpfeiler der Saaldecke mit dem inzwischen betonierten Durchgang im Jahr 2018

Die Grundsteinlegung fand unter großer Beteiligung der Dorfbevölkerung statt.

Vordere Reihe von links nach rechts: Willi Udersbach (Lipporn), Rudolf Tönges, August Bildhauer, Walter Hilge, Günter Bauer (Diethardt), Horst Urban.

In der Zeit vom 05.08.1951 – 26.04.1952 erfolgten:

  • die Bauholzlieferung an die Firma Schlaadt (Lorch)
  • die Vergabe der Schreinerarbeiten an Firma Paul Berghäuser (Welterod)
  • die Vergabe der Zimmerarbeiten an die Firmen Strack (Bogel) und Berg (Welterod)
  • die Vergabe der Dacharbeiten an Firma Krebber Asphalt GmbH
  • die Vergabe der Elektroinstallation an Firma Kuhn (Eschbach)
  • die Vergabe der Sanitär- und Klempnerarbeiten an Karl Schwarz (Welterod)

Die Einweihungsfeier des Hauses
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m 5. – 7. Juli 1952

Beim Kommers am Samstag wirkten neben Turnern und Turnerinnen aus Nastätten, Miehlen und Niederwallmenach die Männerchöre von Espenschied, Lipporn, Strüth und Welterod und der gemischte Chor aus Rettershain an der Gestaltung mit.

Nach der Weihe des Hauses am Sonntag, an der auch Landesinnenminister Dr. Zimmer teilnahm, sangen die genannten Männerchöre gemeinsam unter der Leitung von Lehrer Hugo Reh: 1. Sanktus von Schubert, 2. Wie´s daheim war von Wohlgemut und 3. Ewig liebe Heimat von Breunach.

Vorne links Dr. Zimmer, rechts Rudolf Tönges

Festzug mit der Kapelle Hamacher vor dem ehemaligen Gasthaus zur Post

Nach einem Festzug durch das Dorf und einigen Darbietungen der Schulkinder am Nachmittag klang der 3. Tag mit Tanz und einer Keilerei weinerhitzter Köpfe aus.

Einmarsch in das neue Haus

Einrichtungen des Gebäudes:

Im vorderen Querbau befand sich im Erdgeschoß die Eingangshalle, links das Bürgermeisterbüro mit einem Aktenraum, rechts der Kindergarten mit kindgerechten Toiletten und der Schankraum für die Saalbedienung. Im Obergeschoß gab es eine Wohnung für den Hausmeister und einen kleinen Saal mit angegliederter Küche. Alle Räume waren ofenbeheizt. Zunächst mit Holz/Kohleöfen, die später durch Ölöfen ersetzt wurden.

Gustav Lanio

Unmittelbar nach der Einweihung zog der Kindergarten ein. Für die Position eines Hausmeisters hatten sich insgesamt 4 Männer beworben. Bereits am 28.02.1952 wurde die Stelle an Gustav Lanio vergeben und ihm nun die Wohnung im neuen Haus zugeteilt.

Über die Eingangshalle gelangte man in den großen Gemeindesaal, an dessen Ende sich die Bühne befand. Der Saal konnte mit einer koksbefeuerten Warmluftheizung temperiert werden.

Die Kosten und Finanzierung der Einrichtung

Aus den vorhandenen Rechnungen und dem Schriftverkehr sind Kosten von etwa 100.000 DM zu errechnen. Bürgermeister Tönges hat in Zuschussanträgen an Kreis- und Landesbehörden von einer Eigenleistungssumme von 80.000 DM berichtet, mit der die reinen Baukosten abgedeckt werden konnten. Sonderhiebe im Gemeindewald mit entsprechenden Holzverkäufen haben diese erstaunliche Eigenleistung ermöglicht.

Bürgermeister Tönges im neuen Amtszimmer

Für die Kindergarteneinrichtung, die Möblierung des großen Saales und der Bühnengestaltung gab es Zuschüsse vom Kreisjugendamt, dem Sozialministerium , dem Ministerium für Landwirtschaft Weinbau und Forsten, dem Ministerium für Unterricht und Kultus, dem Präsidenten des Landtages und dem Ministerpräsidenten von RheinlandPfalz.

Die Nutzung des Hauses

Von Anfang an wurden beide Säle des Hauses von den Vereinen und Institutionen des Dorfes intensiv genutzt. Theater-, Kino,- Fest- und Tanzveranstaltungen brachten Leben in die gesamte Einrichtung.

Theater spielen: „Der Glöckner von Notre Dame“ 1955

Weihnachtsspiel Welteroder Schulkinder 1956

Einweihungsfeier der neuen Schule 1957

Vereinsfeier Tischtennisclub 1958 im kleinen Saal

Sängerfest 1958

Seniorenfeier (damals noch „Altenkaffee“ genannt) in der Adventszeit ca. 1960

Treffen des ev. Dekanates St. Goarshausen 1964

Fassenacht 1986

Feuerwehrfest 1988

Verbandsgemeinde – Feuerwehrtag 2006

Renovierungen und Modernisierungen

Während sich in den ersten 25 Jahren nach der Inbet riebnahme die Arbeiten am und im Gebäude im wesentlichen auf den Werterhalt beschränkten, stand 1977 und 1978 durch Erneuerung aller Fenster die erste große Investition an.

Ab 1987 begann, unter der Bauleitung von Architekt Georg Winter, die Umgestaltung des vorderen Gemeindehauses. Durch Auflösung der nicht mehr benö tigten Hausmeisterwohnung war Platz geschaffen für die Vergrößerung des kleinen Saales und den Einbau einer professionellen Büffetanlage. Küche und Lagerraum wurden auf den neusten Stand ge bracht und die gesamte Möblierung erneuert.

Weitere Maßnahmen waren:

  • Der Einbau einer Toilettenanlage im Obergeschoss
  • Die Erneuerung der Elektroanlage und der Einbau einer Elektroheizung
  • Die Erneuerung der Fußböden
  • Die Außendämmung des Gebäudes und der Einbau einer Notausstiegsleiter
  • Die Einrichtung eines Jugendraumes im Keller

Ab 1988 begann der Umbau und die Sanierung des großen Saales, der Erneuerung von Elektro-, Beschallungs-, Heizungs– und Sanitäranlagen sowie de r energetischen Sanierung von Decke und Außenwänden. Eine neue Möblierung, neue Vorhänge un d eine großzügige Theken- und Büffetanlage haben den schönen großen Saal noch attraktiver gemacht.

Der Zugang zum Haus ist barrierefrei

Eine Feuerleiter sorgt bei Gefahr für einen Notausstieg

Im kleinen Saal ist der Büffetbereich, eine moderne Küche eine gute Vorraussetzung für gelungene Vereins- und Familienfeiern

Video und Soundanlagen im kleinen wie im großen Saal, machen vielseitige Vorführungen möglich.

Der neue Thekenbereich im großen Saal

Ein Teil des Jugendraumes im Keller

Probleme mit der Lagerung von Sportgeräten, nicht benötigten Möbelteilen und sonstigem Material löste man ab 2005 durch einen Anbau im hinteren Teil des großen Saales. Ein eigener Zugang erleichtert hierbei wesentlich die Versorgung bzw. den An- und Abtransport im Bühnenbereich.

Die Nutzung des Welteroder Bundeshauses heute.

Seit der Anfangszeit des Gebäudes hat sich das Dorf leben und somit auch die Inanspruchnahme des Hauses verändert. Die Welteroder Vereine sind wenig er geworden oder haben ihre eigenen Versammlungsräume. Tanzveranstaltungen finden nicht mehr so häufig statt und das Angebot und der Bedarf an örtlichen kulturellen Darbietungen ist he ute anders.

Dafür haben Familienfeiern im kleinen und großen Saal zugenommen. Außerdem hat mit der Gründung des Sportvereines FSV Welterod in den 70er Jahren eine Vielzahl von Trainingsgruppen im Haus Einzug gehalten. Durch Kinderturnen verschiedener Gruppen, Aerobicabteilungen und Rückenschulen für Erwachsene wird das Gebäude nahezu jeden Abend benötigt. Somit und ist nach wie vor unser Welteroder Bundeshaus eine wichtige Einrichtung für die Dorfgemeinschaft.

Bericht Bilder und Repros: Bernd Köhler

Quellen: Protokollbücher des Gemeinderates Welterod , Schulchronik Welterod, Unterlagen, Schriftverkehr und

Belege des Bauvorhabens Gemeindehaus Welterod .

Entsorgung der Weihnachtsbäume

Entsorgung der Weihnachtsbäume

Entsorgung der Weihnachtsbäume

Die Feuerwehreinheiten/ Jugendfeuerwehren werden im Januar keine Einsammlung der Weihnachtsbäume durchführen. Grund hierfür ist der aktuelle Lockdown und die getroffenen Schutzmaßnahmen, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sicherzustellen.
Alle Welteroder Einwohner können am Samstag, 09.01.2021, zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr, ihren Weihnachtsbaum zur Entsorgung auf den Grünschnittplatz bringen. Die Bäume werden auf dem Gelände separat gelagert; bitte nicht auf den Grünschnitt werfen! Zu Beginn der Aktion wird ein Mitarbeiter der Gemeinde entsprechende Hinweise geben.
Die Abfallwirtschaft des Rhein-Lahn-Kreises wird, wie VG-Bürgermeister Jens Güllering mitteilt, entsprechend unserer Anmeldung die Abholung des Biomülls veranlassen.

 

Wilfried Kehraus, Ortsbürgermeister

Weihnachtsgruß!

Weihnachtsgruß!

Weihnachtsgruß!

Liebe Welteroder,

das vergangene Jahr war turbulent und wird sicher als ganz besonderes Jahr in der Geschichte verankert bleiben. Die Pandemie hat uns alle als Gemeinschaft auf die eine oder andere Probe gestellt; andererseits sind in der Not vorher nicht bekannte Nachbarschaftshilfen ins Leben gerufen worden. Die mit Corona verbundenen Ängste und Einschränkungen hatten und haben es immer noch in sich. Umso mehr freut es mich, dass wir weitestgehend von akuten Infektionen verschont geblieben sind. Seit Fastnacht sind alle Veranstaltungen und kulturelle Initiativen im Ort ausgefallen. Soweit es geht, unterstützen wir als Gemeinde unsere Vereine und Organisationen im Dorf bei der Bewältigung ihrer Aufgaben. Hoffen wir, dass das wärmere Frühjahr und die hoffentlich breit angelegten Impfungen sehr bald ihre Auswirkungen zeigen können!

Als Erstes im Rückblick gilt es, Danke zu sagen. Danke für die vielen kleinen Gesten, die oft namentlich nicht ausgesprochen werden. Danke, allen Gemeindemitarbeitern und allen, die in der Gemeinde Verantwortung übernommen haben! Danke auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeinde; sie helfen uns tagtäglich in vorbildlicher Art und Weise!  

Vieles lief 2020 langsamer ab; dennoch sind wir nicht stehen geblieben: Im vergangenen Jahr mussten die Jagdgrenzen neu gezogen und in zwei Jagdbögen verpachtet werden. Der Bolzplatz konnte in Betrieb genommen werden. Er wird erfreulich gut in Anspruch genommen und die Ausstattung mit Strom und Wasser sowie die Pflege des unmittelbaren Umfeldes hat der Gemeinderat bereits beschlossen.

Der Weg um die Eisheck zur Wachholderhaide und dem Ziegenkopf wurden mit Sitzgruppen ausgestattet und Dank der Spende der Theatergruppe konnte ein „Klangspiel“ aufgebaut werden. Es gibt Überlegungen, einen Teil des Weges in einer Runde als Wald- und Erlebnispfad auszubauen. Das „Team Umwelt“ hat in der Gemarkung und im Neubaugebiet Blühstreifen angelegt und wird seine nachhaltigen Initiativen weiter fortsetzen.

Die AG Chronik arbeitet unauffällig und beständig im Hintergrund an der historischen Dokumentation unserer Heimatgemeinde. Bei der Aufarbeitung der Welteroder Geschichte von der ersturkundlichen Erwähnung 1132 angefangen bis zur Gründung der Verbandsgemeinde im Jahr 1972 konnten letztes Jahr einige Themen bearbeitet und im Archiv aufgenommen werden.

Die Planungen für den kommenden Haushalt stehen kurz vor dem Abschluss; sie sind weiterhin solide und vorausschauend angelegt. Für die Zukunft wollen wir Rücklagen zur Sanierung/Renovierung des Bundeshauses bilden. Einzig die Waldsituation bereitet uns große Sorgen. Neben den Fichten sind standortbedingt auch schon Buchen von der trockenen Klimaveränderung betroffen. Für das kommende Jahr wird eine einmalige „Nachhaltigkeitsprämie“ die ersten Bemühungen ausgleichen. Die Sorge um die Zukunft des Welteroder Waldes wird uns über einen längeren Zeitraum absehbar dauerhaft begleiten.

Videokonferenzen sind für den Gemeinderat mittlerweile als kontaktlose Form des Meinungsaustausches erforderlich geworden. Auf „Facebook“ ist die Ortsgemeinde ansprechbar. Zu Weihnachten wird die neu gestaltete Welteroder Homepage unter welterod.de für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar sein. Die Kommunikation im Internet und in sozialen Medien gewinnt in dieser schweren Zeit zunehmend an Bedeutung. Nutzen Sie die Möglichkeiten, Ihre Ortsgemeinde anzusprechen!

Der „Blumengarten“ auf dem Friedhof als neue Bestattungsform für Urnenbeisetzungen wurde kürzlich ausgepflanzt und die Randgestaltung entlang der Friedhofsmauer kann im Frühjahr fertig gestellt werden. In diesem Bereich wird ergänzend eine Stehle aufgestellt und dort werden ebenfalls Urnenbeisetzungen erfolgen können. Die Anzahl der 2020 zu Grabe getragenen Mitbürger ist zweistellig geworden und das wirkt bedrückend. Lassen Sie uns beim Jahresrückblick, jeder für sich, einen Augenblick innehalten und unserer Verstorbenen gedenken!

Der Gemeinderat, die Beigeordneten und der Ortsbürgermeister wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und darüber hinaus zum Jahreswechsel in erster Linie Gesundheit. Gesundheit für jetzt und für die Zukunft!  

 

Ihr/ Euer Wilfried Kehraus, Ortsbürgermeister